Winterimpressionen

 

Es war ein Kulturschock. Die Welt hatte sich über Nacht verwandelt. Aus meiner bunten Welt war ein einheitliches Weiß geworden. Am Anfang ging ich nur sehr bedächtig in die neu gewandelte Welt hinaus. Mein Horrorerlebnis hatte ich als ich erkannte, dass sich das Wasser unterhalb des Stegs in eine feste Schneelandschaft verwandelt hatte. Hurra, endlich mal auf den Teich ohne nasse Füße zu bekommen. Errare human est, wie der Lateiner sagt. Das Eis war noch nicht tragfähig und so bekam ich nicht nur nasse Füße sondern der ganze Kerl war pitsche-patsche nass. Das merke ich mir für die Zukunft.

 

Der Garten verwandelt in eine weiße Winterlandschaft.
   
Auch mein Gelände war davon betroffen.
   
Sich kräftig in den Wind gestemmt und den Schneeflocken getrotzt.
   
Wie sagt Tim Melzer: Schmeckt nicht, gibt´s nicht.
   
Unterwegs mit Frauchen und Charly. Wir brauchen keine Mütze, Schal und Stiefel
   
Bei der Körpergröße muß Charly ganz schön Balett machen um mitzukommen. Hoffentlich verlieren wir den kleinen Westi nicht im Schnee.
   
Bei Kiera wäre das schon etwas schwieriger.
   
Auf Herrchen, etwas Sport wäre bei dem Wetter angezeigt. Wie wäre es mit Eishockey?
   
Och, schon wieder Fußball. Du hast den Ball wieder in den Busch versenkt.
   
Aber ein intelligenter Hund kriegt ihn wieder raus.

( Ich hoffe der werte Leser hat mitgedacht.)

   
Und ab geht die Post.
   
Jetzt bleibt er bei mir.
   
Der Blick geht in die Ferne. Wo laufen sie denn?
   
Heute ist kein Badetag. Die Elbe hat zuviel Eisgang.
   
Jetzt noch Frauchen etwas gewärmt, dann kann es weitergehen.